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Kurz vor Ausbruch des Krieges sind drei polnische Zerstörer ("B³yskawica"/"Blitz", "Burza"/"Gewitter" und "Grom"/"Donner") nach Großbritannien ausgelaufen. Später schlossen sich ihnen die U-Boote "Orze³" ("Adler") und "Wilk" ("Wolf") an, die den Deutschen entkommen konnten. Die polnische Kriegsmarine wurde seit 1940 weiter ausgebaut. Zu diesem Zweck wurden Schiffe von der Royal Navy gepachtet. 1945 bestand sie aus 4.000 Matrosen auf 15 Schiffen (1 Kreuzer, 6 Zerstörer, 3 U-Boote und 5 Schnellboote) mit insgesamt über 18.000 Bruttoregistertonnen. Im Lauf des Krieges haben zusammengenommen 26 Schiffe in der polnischen Kriegsmarine Dienst getan (2 Kreuzer, 9 Zerstörer, 5 U-Boote und 11 Schnellboote). Polnische Schiffe haben an der Seite der britischen und später auch der amerikanischen Marine an zahlreichen Operationen teilgenommen: im Mai 1940 in der Region Narvik und bei der Evakuierung der britischen Einheiten aus Dünkirchen, 1944 bei der Landung in der Normandie, beim Geleit des Konvois nach Murmansk und auf Malta, vor allem aber bei der Schlacht um den Atlantik, die von 1940-1944 andauerte, und hier bei der berühmten "Jagd auf die 'Bismarck'", den größten Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine (Mai 1941). Insgesamt wirkten sie mit bei 665 Schlachten und geleiteten 787 Konvois, versenkten 12 feindliche Kriegsschiffe (darunter 5 U-Boote) und 41 weitere Schiffe, beschädigten 24 Kriegsschiffe (darunter 8 U-Boote). Darüberhinaus unterstützten 36 polnische Handelsschiffe, die 1939 auf hoher See unterwegs waren und zusammen über rund 117.000 Bruttoregistertonnen verfügten, die Alliierten bei Transporten über die Weltmeere.
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